Der Döner ist nichts besonderes, jedoch hinsichtlich Preis/Leistung nicht gerade günstig ! Was jedoch eher ärgerlich ist, ist die Abwicklung von Bestellung, Bezahlung und Ausgabe. Bei einem Strassenverkaufs-Döner erwartet man eigentlich einen schnellen und unkomplizierten Ablauf; d.h.: man sagt welchen Döner man will, der wird gemacht und dann bezahlt man. Hier kann man jedoch folgendes Szenario erleben: Es stehen drei Mitarbeiter hinterm Tresen: 1 Kassiererin und 2 Döner-Macher. Man muss sich also erstmal bei der Kassierin anstellen um zu bezahlen. Nachdem diese sichtlich desinteressiert das Geld entgegengenommen hat, bekommt man von ihr einen kryptischen Zettel kommentarlos als Austausch. Auf die Frage wie es nun weitergeht, sagt sie, dass man sich bei dem rechts von ihr stehenden Kollegen nun mit dem Zettel melden kann. Dieser war jedoch mit einer Kundin beschäftigt. Auf meine Frage, ob nicht auch der zweite (links stehende) Kollege, der sich derweil mit belangloser Plauderei, die Zeit vertrieb, meine Bestellung abarbeiten könne, sagte sie, nein, dass ginge nicht, da sie meine Bestellung für den rechten Kollgen vorgesehen hat. Nach einiger Zeit fragte ich nochmal bei dem sich langweilenden Kollegen nach, doch dieser bestätigte, dass er nur die Döner machen können, von der er von der Kassiererin den Beleg bekommen hat. Meinen Beleg hätte jedoch der beschäftigte Kollege bekommen. Nach einiger Zeit hatte dieser Kollege dann auch die vorherige schwierige Kundin bedient und konnte sich dann auch meiner Bestellung widmen. Endlich !
Nun weiss ich auch warum es Premium Döner heisst. Denn man will auf keinen Fall Fast Food ! Slow Food bezieht sich hier aber nur auf die Bedienungsabwicklung und nicht auf die Essenszubereitung. Diese ist Standard. read more