Wir sind keine Stammkunden des intimes mehr. Und zwar seit vergangenem Mittwoch. An diesem Tag gehen wir traditionell zu unserem Jubiläum ins intimes, das seit mehreren Jahren. Auch spontan haben wir häufig im Café gegessen und getrunken Aber was uns am Mittwoch geboten wurde, hat uns sprachlos zurückgelassen. Pure Enttäuschung beim letzten Besuch und dabei haben wir das Café in der Vergangenheit gerne aufgesucht. Das bestellte Frühstück war den Namen nicht wirklich wert. Bot das Manhattan früher eine üppige Käseplatte mit vielen Leckereien und das reichlich beschränkt man sich nun auf zwei Scheiben Käse und ein Salatblatt. Der Obstaufschnitt bestand aus ! 1/8 Kiwi, 1/8 Orange und einem Mini-Melonenstück. Das Croissant zum Paris war eine pappige Aufbackvariante aus dem Kühlregal des Supermarkts. Ist an der Stelle ein frisches Bäckercroissant zu viel verlangt? Der angekündigte Vanillequark war leider eine geschmacksarme Pampe und das Kochei verwässert, weil geplatzt, und zudem noch blau gekocht. Ich kann ja zum Teil nachvollziehen, dass die Gastronomie auch Kostenoptimierung betreibt, bis es kracht. Wäre da nicht noch der eine Punkt: Es sollte schon der Anspruch eines Lokals sein, einen zufriedenen Gast zu haben. Ganz ehrlich: Gerne zahle ich einen Euro mehr fürs Frühstück, wenn es dafür lecker ist und mich bewegt, wiederzukommen. Letzteres werde ich / wir im Fall des intimes nicht mehr tun und uns ein neues Frühstückslokal suchen. Und so bleibt der Eindruck zurück, dass auch das intimes (früher echt ein Tip) aufgrund der Touristenmassen in F'hain keine Ansprüche mehr an sich selbst stellen braucht. Schade darum. Lebe wohl, intimes read more