Der Laden ist ne Falle in die viele Leute in der Altstadt gerne mal tappen.
Tatsächlich gibt es in der Altstadt nur wenige Dönerbuden und Doy Doy ist vor allem nachts eine sehr beliebte Anlaufstelle wenn man nach dem Feiern Döner essen will.
Da es wie gesagt kaum Konkurrenz auf diesem Geschäftszweig in diesem Viertel gibt und Doy Doy sich direkt an der U-Bahn Station befindet, welche fast alle nutzen, ist man zumindest geographisch perfekt aufgestellt.
Der äußerliche Eindruck ist einladend.
Die Theke mit den Salaten sieht gut aus und da viele Nachts die Lust auf Döner packt stehen meistens genügend Leute an um den Eindruck zu erwecken das es hier gut schmeckt.
Warum die meisten wohl allerdings nicht mehr wiederkommen werden, beziehungsweise warum einem von Freunden und Bekannten die schonmal hier waren klar abgeraten wird es zu probieren erklärt sich wie folgt.
Man kommt zügig an die Reihe, aber der unfreundliche Service ist ein Abtörner.
Die Typen wirken genervt von ihrem Job und es scheint sie zu stören, dass sie oft alkoholisierte Kunden bedienen.
In der Altstadt lässt sich das aber nicht verhindern und immerhin treibt der Alkohol Doy Doy viele Kunden in die Arme da Alk nunmal den Appetit anregt.
Ein wenig mehr Freundlichkeit wäre angebracht da man behandelt wird als wäre man absolut austauschbar und kein potentieller Kunde.
Abfertigung statt Bedienung.
Unverschämt ist auch der Preis für einen normalen Döner der bei über 6 Euro liegt.
Die Größe ist leider im Gegensatz zum Preis eher gering was bei der abgedrückten Knete auf Verwunderung stößt.
Tatsächlich ist das unerfreulichste am Ganzen aber nicht der Service und das zu leichte Portemonnaie danach sondern der Geschmack.
Das Brot ist klein und garantiert aus der Verpackung.
Die Sauce kommt aus einem Spender (WTF?) auf das Industriebrot und schmeckt unangenehm.
Das abgeschnittene Fleisch kommt leider nur in das untere Ende vom Brot sodass man sich erst durch einen Berg von Salat kämpft welcher ebenfalls mit der Seifenspendersauce garniert wurde.
Die ganze Zeit durchdringt der säuerliche Geschmack vom Krautsalat das ganze.
Wer sich durchbeisst und den Vegetarismus erfolgreich beendet, getrieben von der Hoffnung auf gewürztes krosses Fleisch am Ende des Brotes, wird einmal mehr Enttäuscht.
Das sogenannte "Fleisch" ist einfach fade, geschmacklos und absolut austauschbar.
Man kommt zu der Erkenntnis das das Ganze von vorne bis hinten ein einziger Reinfall war und man besser auf die Warnungen anderer Gehört hätte.
Ob man die Bauchschmerzen am Ende vom Service, dem Preis oder dem Zeug im Industriebrot hat kann nicht genau definiert werden.
Wer auf dem Weg nach Hause Döner Essen will sollte einfach falls er zum Hauptbahnhof muss dorthin fahren, kurz rausgehen und bei Yede Gör vorbeischauen.
Einfach ins Navi vom Handy eingeben, sind nur 200 Meter. read more