Nun bin ich Schwabe ja extra aus Aalen angefahren. 330 km. Weil mir mein Berliner Musikerfreund Manne, Basser bei Engerling, dieses Lokal wärmstens empfohlen hatte. Manne reiste ebenso über 330 km aus Berlin an. Mitte. Wilkau-Haßlau? Hatte ich noch nie zuvor gehört. Das Essen: Die Vorspeise war erstklassig. Carpaccio. Stand zwar an diesem Abend nicht auf der Speisekarte. Aber Manne träumte seit einem Jahr jede Nacht von dieser Vorspeise, seitdem er ihr bei einem zufälligen Abstecher in diesem kleinen Lokal erstmals begegnete. Mit feiner Feigen-Senf-Kreation. Natürlich machte dieser Genuss der Küchenchef Jörg trotzdem persönlich für uns möglich. Selbst für uns Weitgereisten ein Erlebnis. Geht auch in Italien nicht besser. Ochsenbacken. Klingt erstmals gewöhnlich. Solch ein zartes Fleisch hatte ich aber zuvor noch niemals bekommen. Und gleich soviel davon. Einzelheiten bitte selbst der Speisekarte entnehmen. Die überschaubar ist, wie das gepflegte Lokal selbst. Ausgewählte Weine. Außer den Portionen nicht Masse, sondern Klasse. Die Preise: Ich traute meinen Augen nicht. Manne, der Berliner nickte nur verständnisvoll, weil es eben sein Tipp war. Unglaublich preiswert!!! Unvorstellbar eine solche Qualität in Deutschlands anderen größeren Städten. Selbst im sparsamen Schwabenländle würden diese Gerichte in derselben Qualität mindestens das Doppelte kosten. (Der Küchenmeister Jörg hatte 2 Lehrjahre in Stuttgart verbracht). Deswegen werde ich den Laurentius uneingeschränkt als absoluten Geheimtipp weiterempfehlen. Ich glaube, die symphatischen Zwickauer wissen gar nicht, welchen kleinen Sternekoch sie in ihrer Stadt haben. read more