Unsere Erfahrungen waren nicht wirklich gut. Als wir Sonntags anreisten, war alles verschlossen und es hing nur ein Zettel an der Tür, in der man mitteilte, dass ab 18 Uhr wieder jemand da wäre. Darauf stand dann auch eine Telefonnummer, die wir anriefen, da 3 Stunden vor verschlossener Tür stehen, obwohl man vorher reserviert hat, nicht wirklich toll ist. Die Besitzerin teilte uns mit, sie würde kommen und uns aufschliessen, aber leider hatte sie dann vergessen, uns zu sagen, dass sie weiter weg wohnt und es dann 15 Minuten dauerte, in denen wir nicht wussten, wie uns geschieht.
Als sie dann da war, stellte sie fest, dass unsere Reservierung falsch eingetragen wurde und auch kein Zimmer vorbereitet war. Aber das war ja schnell gelöst. Bettzeug aus einem anderen Zimmer auf unser Bett werfen und das war es dann.
Das Zimmer war einfach und okay, wenn ich mir auch gewünscht hätte, dass man gründlicher saubergemacht hätte, da sich um jeden Stempel von Bett und Möbeln Staubstraßen befanden, da der Staubsaugen nun mal nicht näher rankommt ;). Aber das Badezimmer war dafür okay. Das will ich lobend erwähnen. Relativ neu und sauber.
Kritisieren muss ich dann wieder, dass wir, als wir abends gegen 22 Uhr von einem Besuch zurückkamen, wieder niemand da war, so dass wir noch nicht einmal etwas zu trinken bekommen konnten. Es stand nicht einmal eine Flasche Wasser im Zimmer.
Geschlafen haben wir dann ganz gut, wenn die Nacht auch gegen 7 Uhr zu Ende war, da der Straßenlärm von der Fußgängerzone uns geweckt hat. Also von Ausschlafen im Urlaub keine Spur.
Das Frühstück war dann aber gut und die Mitarbeiter in dem Bereich sehr nett. Wir haben die
geplanten 3 Übernachtungen dann auf die 1 Übernachtung abgekürzt.
Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass der Preis der Übernachtung mit 90, Euro nicht gerechtfertigt war. Dafür kann man Besseres erwarten und in Northeim auch bekommen. Es ist schade, denn man könnte mehr aus dem Haus machen, wenn man sich einmal wieder darauf besinnt, was Service bedeutet. Das sind z.B. Kleinigkeiten, die eine Menge ausmachen würden. Wir haben z.B. draussen gefrühstückt. Der Tisch wurde zwar abgewischt, aber auf dem total verwitterten Plastikding hätte man eine Tischdecke auflegen können. Das hätte es doch gleich anders aussehen lassen. Den vollen Aschenbecher haben wir selbst weggestellt. Oder dem Kunden Getränke zur Verfügung zu stellen. Wenn keine Minibar oder Kaufmöglichkeit, dann wenigstens einen Automaten aufstellen oder falls es einen gab, dem Kunden sagen, wo er sich versorgen kann. Möglichkeiten gibt es sicher viele.
Auch möchte ich erwähnen, dass es viele Treppen ohne Lift zu bewältigen gilt, so dass Gehbehinderte oder ältere Menschen sicher Probleme haben.
Wir wollten es versuchen, weil wir immer wieder in Northeim zu Familienbesuchen sind, aber wir werden wohl wieder auf den Wettbewerb zurückgreifen. Schade eigentlich read more