Leider ist das Grimm-Zentrum mittlerweile, wie auch fast alle anderen Landes bzw. Zentralbibliotheken in Berlin, zu einem Treff und Sammelpunkt für Obdachlose und sonstige Gestalten verkommen, die man eigentlich nicht im Umfeld von Studenten erwartet. Dies spiegelt sich sowohl in der Sauberkeit der Internetcomputer als auch der Toiletten im Foyer wieder. Dass dies im Hauptbereich noch nicht so stark ausgeprägt ist, liegt einzig daran, dass für diesen eine strikte Kleider und Taschenordnung gilt, die von dem privaten Sicherheitsdienst im Eingangsbereich rigoros durchgesetzt wird. Offenbar sind sie aber trotzdem nicht dazu in der Lage, die Wertgegenstände in den Schließfächern im Untergeschoss sicher zu bewachen, was die vergangene Einbruchsserie beweist. Das müssen sie aber, wenn sie die Mitnahme von Wertgegenständen stark erschweren und diese nur in durchsichtigen Plastiktüten dulden, die wiederum Taschendiebe anlocken, welche neuerdings ebenfalls das ganze Gebäude unsicher machen. Dadurch ist der normale Nutzer, der sich bis aufs Hemd ausziehen und seine Wertsachen sichtbar tragen muss, der große Verlierer
Zm Bestand an sich kann ich nicht viel sagen, da ich hauptsächlich die Computer in den oberen Etagen nutze, welche an sich nicht sonderlich modern sind und erhebliche Probleme bei der Nutzung von USB-Sticks aufweisen. Dafür ist die Internetgeschwindigkeit jedoch akzeptabel ausser zu Stoßzeiten.
Fazit: Sowohl für Studenten als auch für einfache Nutzer kann ich diese Bibliothek nur bedingt empfehlen. Da sind die Fakultätsbibliotheken in unmittelbarer Nähe teils doch deutlich besser! read more