Wir sind süchtig nach dem Benediktenhof. Egal zu welcher Jahreszeit. Das Haus duftet heimeliger Geborgenheit. Natürliches Holz, Natursteine, Naturfasern, warme Töne, Herzlichkeit und Ruhe. Aus jedem Detail, aus jedem Accessoire spricht einen die Herzenswärme an, die sich immer und überall wiederfindet. Altes und Neues, originell und geschmacksvoll. Nie aufdringlich, immer hilfsbereit.
Ganzjährig ein herrlicher Blick vom Balkon oder vom Frühstückstisch oder von der Gartenterasse nach Süden auf die imposante 1800 m hohe Benediktenwand. Draußen murmelt der Arzbach mit seinem glasklaren Mineralwasser vor sich hin, um 500 m weiter in der Isar aufzugehen. Gleich gegenüber ein fast privat anmutendes Freibad, gespeist aus dem Arzbach. Morgens wird das Wehr zugesperrt und ins Schwimmbecken umgeleitet. Bei schönem Wetter wird der Arzbach aufgestaut und lädt zum Schwimmen im Gebirgsbach ein. So ein Erlebnis kann man nicht bezahlen. Gleich daneben ein paar wenig reflektierte aber umso gepflegtere Tennisplätze. Im Hausgarten ein Naturschwimmteich. Da fühlen sich sogar Lurche drin wohl. Natur eben. Wenn es Abend wird, flackert kurz darauf im offenen Gartenhaus ( schon frevelhaft, dieses Kunstwerk überhaupt so zu nennen ) der Kaminofen und lädt zu einem romantischen Plausch bei einem Gläschen Bardolino ein.
Man kann sich aber ebenso in die historisch anmutende Stube am historischen Kachelofen zurückuziehen. Getränke gibt es bei Bedarf aus dem Kühlfach. Wie zu Hause. Man schreibt auf, was man herausgenommen hat.
Hab ich eigentlich schon von den Himmelbetten berichtet. Die haben es uns besonders angetan.
In jedem Zimmer steht ein anderes. Jedes noch schöner. Da träumt oder kuschelt es sich wie nirgends sonst. Kein Wunder: Ist doch der Chef des Hauses Tischler. Und was für einer. Holz sieht er als Gabe der Natur an. Wenn er Nachschub aus dem Wald benötigt, wird das streng nach Mondphasen geschlagen. Nur dann wirds richtig gut. Das sieht man. Das fühlt man. Das riecht man.
Das Früstück ist für mich das Maß aller Dinge. Wenige Hotels haben das nach meinem Geschmack bisher toppen können. Alles ist frisch und naturbelassen. Keine abgepackte Marmelade oder Butter. Waldhonig aus eigener Imkerei.
Aber: Es gibt kein Restaurant im Haus. 500 m in die eine und die andere Richtung gibt es 1 ordentliches Restaurant und ein zünftiges Gasthaus.
Uns macht es Spaß, jeden Tag ein anderes Restaurant anzusteuern. Inzwischen kennen wir fast alle im Umkreis von 30 km. Vom Frühstück bis zum Abendessen am selben Haus gefesselt zu sein, ist sowieso nicht unser Ding.
Die Preise? Sehr moderat. Billiger kann mon so eine Leistung nicht erwarten.
Abseits des Straßenlärms und doch nur wenige Minuten nach Lenggries oder Bad Tölz
Landhaus, Villa, Hotel. Was soll man dazu sagen. Jedenfalls ist es unser kleines Paradies. Wenn es nur im Himmel so schön wäre. read more