Im Probeunterricht wurde unser Kind in einer anderen Klasse untergebracht, als später nach der Einschulung. Der Unterschied war erheblich: was in der Testzeit prima lief und uns und unserem Kind so gut gefiel (ca. 14 Mitschüler, Klassenlehrerin, die immer da ist und gut mit den teils problematischen Schülern zurechtkommt, gute Klassengemeinschaft), war nicht mehr vorhanden (nur 5 Mitschüler, 2 Mädchen, 4 Jungen, Klassenlehrerin gleichzeitig Rektorin und damit andauernd anderweitig beschäftigt, andere Lehrer teilweise völlig überfordert mit den sehr aggressiven Kindern, teilweise überhaupt nicht vor Ort, physische und psychische Übergriffe der Schüler untereinander an der Tagesordnung, in-Schutz-nahme der Täter und Abwälzung der Schuld auf die Opfer).
Dem im Internet ausgewiesenen Schulkonzept, das ja betont auf ein respektvolles Miteinander abstellt, wird so in keiner Weise entsprochen. Auch der uns gegenüber dargestellten Mischung der Schüler von ca. 1/3 Schülern mit Lernbehinderung zu 2/3 ohne eine solche wurde in keiner Weise entsprochen: mindestens 3 der 6 Schüler hatten eine gravierende Besonderheit, 2 weitere wiesen in der vor der Schulbeginn liegenden Zeit Auffälligkeiten auf, hatten also Nachholbedarf.
Der eigentlich schön durchdachte Lernplan konnte so teilweise nicht durchgeführt werden. Zum Abschluss des Schuljahres waren deshalb drei Kündigungen in dieser ersten Klasse die Folge, eine in der Vorschulklasse (die in vielen Fächern gemeinsamen Unterricht mit der unterbesetzten 1. Klasse hatte) mit nur drei Schülern.
Fazit: für Schüler mit einer Lernbehinderung mag diese Schule die letzte Hoffnung sein, für normale Kinder ist sie auf keinen Fall zu empfehlen, sie gehen dort aufgrund ihrer Problemlosigkeit unter. read more