Eine sachliche Stellungsnahme zu Frau Wagler wird mir nicht gelingen. Kurz zur Vorgeschichte: Meine Partnerin und ich versuchten seit 2.5 Jahren schwanger zu werden. Sie hatte schwere Endometriose und über mehrere künstliche Befruchtungen klappte es schließlich. Im 4. Monat bekam Sie dann Blutungen. Wir waren natürlich in große Sorge um unser Kind. Zur Abklärung wollten wir zu Frau Wagler. Zunächst bekamen wir keinen Termin. Es sei nicht dringend, hieß es. Erst auf Nachdruck konnten wir zwei Tage später kommen. Beim Betreten des Behandlungszimmers entscheid Frau Wagler, dass ich nicht mit hinein dürfe, es sei ja schließlich die Sprechstunde meiner Partnerin und nicht meine. Ich erklärte ihr daraufhin die Situation und das wir beide sehr aufgeregt und in großer Sorge um das Kind sind und das gemeinsam durchstehen wollen. Auch meine Partnerin versuchte Frau Wagler dies zu erklären. Es bedarf meinem Erachten nach keiner sonderlichen Erklärung, dass Eltern in einer solchen Zeit einander brauchen um sich Halt zu geben. Frau Wagler missachtete den Wunsch ihrer Patientin und reagierte mir gegenüber überhaupt nicht. Sie schlug mir die Tür tatsächlich vor der Nase zu. Ich musste draußen warten, während meine Partnerin sich alleine untersuchen lassen musste. Sie kam nach der Untersuchung zu dem Ergebnis, es sei alles in Ordnung und ein paar Tage schonen reichen. 24h später wurde Sie dann in die Notaufnahme eingeliefert und per Ultraschall wurde ein retroplazentäres Hämatom diagnostiziert. Dass dieses aller Wahrscheinlichkeit nach durch ein zu abruptes Absetzen von Utrogest nach der 12 Woche her rührte wurde uns erklärt. Frau Wagler schien das nicht zu wissen. Es folgte eine Woche stationäre Behandlung und 3 Wochen Krankschreibung, Abgesehen vom nicht erkannten Hämatom und dem Zusammenhang mit dem Absetzen des Medikamentes, missachtet Frau Wagler die eigentlich so zentrale Aufgabe eines Arztes, das Patientenwohl in den Vordergrund zu stellen. Die Art und Weise von Frau Wagler grenzt an emotionale Ignoranz und disqualifiziert sie meines Erachtens gänzlich für die Ausübung als praktizierende Ärztin. read more