Liebe Frau Fairyness, (oder gleich Frau Grabs), ich habe heute das Bedürfnis den Beitrag vom 4. Juli 2011 nach doch nun fast 10 Monaten zu kommentieren, schließlich ging es ja um mich.
Ich möchte vorab sagen, dass ich zuvor in meinem Leben nie ernsthaft krank war und selten beim Arzt war. Als ich vor einem Jahr nach Hamburg zog, merkte ich, dass es mir zunehmend schlechter ging und ich meinen Alltag nicht mehr problemlos bewältigen konnte. Ich suchte eine Ärztin in der Nähe und zwar Frau Grabs. Ich stimme erst einmal den anderen Kommentaren zu, Frau Grabs nahm sich bei meinen ersten Terminen Zeit für mich und führte einige Untersuchungen durch (wie Frau Grabs/Fairyness in ihrem Beitrag schreibt EGK, Ultraschall, Blutabnahme, siehe Kommentar), die mein Krankheitsbild nicht gleich erkennen ließen. Auch empfahl sie mir Fachärzte.
Mein Zustand verschlechterte sich innerhalb von ein paar Tagen so rapide, dass ich, noch bevor ich die Termine bei den Fachärzten wahrnehmen konnte, ohne Termin vor 8h morgens bei ihr in der Praxis stand und ihr mitteilte, dass ich am Ende meiner Kräfte sei. Sie war eiskalt, total genervt und schickte mich mit Sätzen nach Hause Ich geh davon aus, dass Sie gesund sind, ,Sie waren noch nie richtig krank, daher können Sie nicht wissen wie es ist, wenn man sich richtig krank fühlt und Wenn es Ihnen wirklich so schlecht geht, dann gibt es in Deutschland gute Krankenhäuser, die Sie besuchen können und abschließend überanstrengen Sie sich nicht, machen sie nichts was Ihnen nicht gut tut. Total sprachlos, überhaupt nicht ernstgenommen, mit Tränen in den Augen verließ ich die Praxis und suchte mir am selben Vormittag einen anderen Arzt, der den Ernst meiner Lage sofort erkannte und mich umgehend ins Krankenhaus einlieferte, wo ich dann ein Paar Tage später am offenen Herzen operiert wurde. Es wurde ein Herzfehler diagnostiziert, jeder Tag zählte in meiner Situation.
Sicherlich erwarte ich nicht von einem Hausarzt, dass er diese Diagnose sofort erkennt, es war richtig, mich an Fachärzte zu überweisen, aber ich erwarte, dass man mich mit meinem Leiden ernst nimmt und das tat Frau Grabs an diesem Morgen nicht. Hätte ich, wie Frau Grabs mir empfohlen hat, abgewartet, hätte es mich vielleicht sogar mein Leben gekostet.
Mein Freund, verständlicherweise, total in Sorge um mein Leben, noch total unter Schock stehend nach dieser Nachricht, hat am selben Tag das Gespräch mit Frau Grabs gesucht, um ihr ihr unverantwortliches Verhalten vor Augen zu halten. Leider lies sie nicht mit sich Reden und drohte gleich damit die Polizei zu rufen (s. Kommentar), statt genauer nachzufragen, wie es mir denn gehe bzw. warum ich im Krankenhaus liege .
Ich bin zum Glück wieder gesund und ich lebe, das ist das Wichtigste und ich danke meinem Freund, dass er mich die letzten Monate so wundervoll unterstützt hat. read more