Vielleicht sollten sich manche der sogenannten Tierfreunde mal überlegen, warum sie unbedingt einen exotischen Vogel ihr Eigen nennen müssen. Diese Tiere gehören nicht eingesperrt, meist noch alleine und in viel zu kleine Käfige. In ihren Heimatländern leben sie in großen Familienverbänden. Aber lassen wir das die Tiere sind nun mal da und werden leider immer noch überall zu Höchstpreisen verkauft.
Die Vogelburg nimmt all diese armen Papageien aus Privathaltungen auf, die von ihren Besitzern nicht mehr gewollt sind der Besitzer verstorben ist und die Erben nichts mit anfangen können oder von Menschen, die irgendwann feststellen, dass so ein Tier Arbeit macht. Den überdrüssig gewordenen Vogel in die Vogelburg zu geben ist aber immer noch besser, als ihn unbeachtet seiner Bedürfnisse verkümmern zu lassen.
Im Laufe der Zeit sind einige Papageien auch bei mir gelandet. Es waren diese herzigen Vogelliebhaber, die mir aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Tiere überlassen haben. Meist hatten sie für ihre gefiederten Freunde keine Zeit mehr
Daraufhin habe ich Kontakt mit Herrn Steiner von der Vogelburg aufgenommen. Nach etwa einem halben Jahr, in dem ich mich von der Arbeitsleistung der Familie Steiner überzeugen konnte, habe ich einen Papagei dort in Pension gegeben. Das heißt, ich zahle für den Aufenhalt einen geringen Jahresbeitrag und weiß das Tier in absolut GUTEN HÄNDEN.
Vielleicht sollten sich die Klugscheißer dieser Welt mal nicht so sehr auf die Zucht exotischer Vögel einlassen und damit auch Nachschub für die Institution Vogelburg schaffen, sondern besser mithelfen, dass diese herrlichen Tiere in ihrem Heimatland bleiben können.
Die Hetzkampagne gegen die Vogelburg ist einfach unwürdig! read more