Wenngleich ich mich dem vorhergehenden Beitrag bzgl. Angebotsvielfalt anschliessen kann, habe ich mehrfach enttäuschende Erfahrungen in diesem Geschäft gemacht.
Die überaus attraktive Lage und das beschriebene umfangreiche Angebot lädt eigentlich sehr ein, in diesem Kindergeschäft zu stöbern. Man findet wirklich für alle Gelegenheiten etwas passendes.
Aus den folgenden Gründen werde ich jedoch zukünftig auf andere Spielzeuggeschäfte ausweichen, von denen es reichlich ebenso gut austestattete in Wiesbaden gibt.
Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit, das ist auch korrekt, aber bei jedem meiner mehrfachen Besuche hatte ich immer das Gefühl unter starker Beobachtung sein, was mich beim Stöbern unheimlich stört und ich in anderen Geschäften nicht so erfahre. Ich gehe davon aus das ich nicht gerade ein vertrauensunwürdigen Eindruck mache.
Wenn ich angesprochen werde, was ich denn möchte, fühle ich mich etwas überfallen und als wäre ich kein akzeptabler Kunde, wenn ich antworte, dass ich nur stöbern möchte und keinen genauen Wunsch habe. Die Wertschätzung scheint direkt zu schwinden, denn es könnte ja sein, dass ich nix kaufe. Die Alternative, dass ich dadurch fündig werde und mein Geld in diesem Geschäft lasse, auch ohne konkreten Wunsch hereinzustolpern, scheint hier nicht zu existieren.
Wenn ich mit Kindern da war, wurden wir ebenso streng beobachtet und die Kinder gemassregelt, wenn Sie sich auf anständige, angemessene Weise für die Angebote intressierten und auch mal anfassten. Auch hierbei fühlten wir uns sofort verdächtig, etwas so zu berühren, dass es nicht mehr verkaufbar ist.
Auch dies erfahre ich in anderen Geschäften nicht so.
Da wir uns daher eigentlich hier nicht sehr wohl fühlen, dennoch aber einen Gutschein von diesem Geschäft erhalten haben, wollten wir diesen einlösen. Leider war die Gültigkeit abgelaufen, wobei wir also für ein Nein Verständnis haben (müssen). Auf Rückfrage wurde uns lediglich ein ausgedruckter BGB-Paragraph vor die Nase gehalten, um mir möglichst gar keine Verhandlungsgrundlage zu bieten. Auch wenn wir die juristische Lage akzeptieren müssen, wäre eine Kulanzregelung, wie in anderen Geschäften praktiziert, erfreulich gewesen. Aber Kundenbindung scheint in dieser exponierten Lage vermutlich auch nicht nötig zu sein. Einen abgelaufenen Gutschein hat dieses Geschäft als Ertrag verbucht und wegen kleineren einstelligen Beträgen einen Kunden enttäsucht wegzuschicken kann sich der Einzelhandel heute ja eigentlich nicht mehr leisten.
Insofern schade, dass selbst nach expliziter, freundlicher Rückfrage bei der Geschäftsleitung das Einlösen auf Kulanzbasis verneint wurde.
Fazit, in diesem Laden fühlt man sich nicht dauerhaft willkommen, das Interesse gilt hier dem schnellen Umsatz von preislich nicht wettbewerbsfähigen Angeboten. Schade! read more