Außen HUI, innen nicht so
Ich bin am Sonntag im Zwölf Apostel und durch meine unfreundliche Behandlung bei der telefonischen Reservierung am Vortag bereits etwas befangen gewesen.
Bei Betreten des Saales war der Groll jedoch vergessen. Ein absolut tolles Ambiente, ein wunderschöner Laden. Leider sollte es das auch so ziemlich gewesen sein.
Zunächst bestellten sich meine Begleitung und ich ein Pizzabrot mit Olivenöl, das bei den Vorspeisen aufgelistet war. Als Hauptspeise sollte es die Spaghetti mit Scampi in Knoblauch geben.
Wir bekamen als erstes Brot, das wie vom Vortag schmeckte (hart und irgendwie zäh), und frische Oliven (die waren köstlich). Ich war jedoch etwas verwirrt und ging zunächst davon aus, dass sich der Kellner vertan hätte. Auf meinen höflichen Hinweis hin, dass wir Pizzabrot bestellt hätten, bekam ich lediglich die pampige Antwort Das eine hat mit dem anderen doch nichts zu tun, dieses Brot ist vom Haus. Nun gut, zusätzlich wurde uns das Pizzabrot als kleine Vorspeise serviert. Das war jedoch etwas zuviel des Guten. Wir bekamen zu zweit eine wirklich gigantisch große Pizza, bei deren Anblick wir Sorge hatten, die Hauptspeise nicht mehr essen zu können.
Aber nun gut, darüber möchte ich mich nicht unbedingt beschweren, da sie auch sehr lecker war. Nur unglaublich schade, dass wir die Hälfte der Pizza zurückgeben mussten
Parallel zur Vorspeise wurde bereits der Hauptgang serviert (wir haben extra darauf hingewiesen, dass beides bitte NACHEINANDER kommen soll), und ich muss sagen: Hier waren sowohl meine Begleitung als auch ich total enttäuscht. Das Essen schmeckte fad, die Nudeln etwas verkocht. Wir mussten beide nachsalzen, und ich hatte mit dem langweiligen Geschmack wirklich zu kämpfen. Gerade bei so einem tollen Gericht mit Knoblauch muss das Essen doch ein Genuss sein
Alles in allem also wirklich schade und absolut nicht weiter empfehlenswert. Für den Service und das höchstens durchschnittliche Essen viel zu teuer!!! Sehr schade, da der Anstrich des Ladens einen wahrlich tollen Eindruck macht! read more