Bereits seit einigen Jahren habe ich es vor mir hergeschoben, die zwei verbleibenden Weisheitszähne (diagonal) ziehen zu lassen. Da die anderen nun mal gezogen wurden, mussten diese auch mal ran. Als Sängerin hatte Angst, dass ich danach länger ausfallen würde bzw. dass einige Nebenwirkungen nicht vergehen würden. Schließlich empfahl mir eine Freundin, bei Qype den richtigen Arzt zu suchen und dort fand ich auch Dr. von Sternberg, ganz in meiner Nähe. Ganz entgegen meiner Befürchtungen lief der erste Beratungstermin gut ab, den ich sogar zeitnah erhielt, und ich entschloss mich schließlich dazu, erst einmal den oberen Zahn ziehen zu lassen. Das mit dem unten wollte ich mir noch überlegen. Dr. von Sternberg beriet mich dahingehend äußerst gut und ging auf meine Bedenken und auf die Vor- und Nachteile ein. Auch versorgte er mich mit Informationsmaterial, so konnte ich mir alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Selbst als mich vor dem ersten Eingriff Zweifel befielen, nahm er sich Zeit und wir gingen alle dafürsprechenden Punkte noch einmal durch. Der Eingriff verlief unproblematisch und sehr schnell. Das Lied war noch nicht einmal richtig angefangen. Ich brauchte nur eine Ibuprofen. Weil es so gut lief, entschloss ich mich den unteren Zahn zwei Tage später auch ziehen zu lassen. Wie ich das von der letzten Behandlung vor Jahren auch kannte, war der operative Eingriff schwerwiegender. Doch verlief er unglaublich schnell, na gut, Bohren und Schleifen und Druckgefühl ist nun mal so, aber mein Befinden kam keineswegs an die Panikgefühle der Behandlung vor Jahren heran. Nach der Behandlung gings mir natürlich erst mal nicht so gut. Ich brauchte zwei Packungen Ibuprofen 600 mg in einer Woche auf. Danach konnte ich es zum Glück absetzten. Zwei Tage nach dem Eingriff erhielt ich eine dicke Wange, aber sie war nicht wie beim letzten Mal gelb-blau. Nach ca. einer Woche war die Schwellung ganz weg. Nach zwei Wochen konnte ich den Mund wieder richtig aufmachen. Ein wenig Singen konnte ich wieder nach einer Woche, um richtig zu singen dauerte es noch mehr als drei Wochen. Ich achtete auch sehr auf mich. Man kann sich viel Weiches zum Essen einfallen lassen, damit es nicht langweilig wird. Es gab halt die erste Zeit leicht warme Suppe, Avocado, Grießbrei. Auch Kamillentee war gut, Arnika und Chlorhexamed-Spülung, damit nichts in der Öffnung hängen bleibt. Einen Kontrolltermin bekam ich nach einer Woche. Es verheilte offenbar alles zufriedenstellend. Einen Monat danach habe ich wieder einen Kontrolltermin und ein Jahr später wird geschaut, ob der Knochen gut verheilt ist. Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit der Behandlung. Ich als kritischer Mensch glaube, dass es für die Schwere des Eingriffs optimal verlaufen ist. Ich kann Dr. von Sternberg und sein Team jederzeit weiterempfehlen. read more