Samstagmorgen, die Sonne lacht bereits, wir starten und cruisen durch das Land der Tausend Berge, hinein in das Schmallenberger Sauerland und da sind wir auch schon in Bad Fredeburg angekommen.
Diese Stadt ist fast 650 Jahre alt, Nach der Überlieferung hat Dietrich III von Bilstein 1414 der Stadt die ersten Rechte verliehen.
Hoch oben auf dem Berg entstand die Vredeburg und damit quasi die ersten Häuser vor den Burgtoren und das war der Beginn der Stadt.
1444, Soester Fehde, Fredeburg wurde westfälisch.
1709 ging die Burg an die Stadt Fredeburg über. Es war nur noch ein Turm dort bewohnbar.
1810 kam es zu einem verheerenden Stadtbrand, die ganze Oberstadt mußte neu aufgebaut werden.
In den letzten Tagen des 2. Weltkriegs wurde Fredeburg wiederum fast vollständig zerstört.
Und wieder wurde Fredeburg neu aufgebaut, ein richtiges westfälisches Kleinod, schmucke Fachwerkhäuser, alles mit dem hier abgebauten Schiefer eingedeckt, schöne Läden, Geschäfte,
Cafes, Restauarants, Museum, Antikläden, sehr schön anzusehen.
Anstelle der Burg, ein paar Reste sind noch vorhanden, steht heute ein Ehrenmal.
Die alten Gassen laden zur beschaulichen Wanderung ein.
Und es kommen sehr viele Menschen nach Bad Fredeburg, klar Bad, sprich Luftkurort, das hat was. Bekannt ist die Kurklinik hier,
die stark frequentiert wird.
Die Bezeichnung Heilbad darf Fredeburg seit 1995 führen, das Heilbad ist das einzige seiner Klasse im ganzen Sauerland.
Übrigens, wie ich feststellen mußte, sollte man schon gut zu Fuß sein, wenn man hier bergauf und bergab spazierengehen will.
Aber es lohnt sich, die Altstadt hat ihre Reize, die Innenstadt und die Aussicht von oben läd zum Verweilen ein.
Fredeburg, pardon Bad Fredeburg, ist eine Reise wert. read more