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From Michael's review
Jan 11, 2016
"Küssen verboten" titelten die Prinzen einst, hier jedoch gilt "Fotos verboten". Und als braver und rechtschaffen(d)er Bürger halte ich mich natürlich daran, wenn es am Eingang klar erkennbar ist. Und dementsprechend gibt es von mir zu dieser neuen Basic-Filiale, die die alte in der Ludwigstraße abgelöst hat, keine Innenaufnahmen. Aber ich bin ehrlich: Ich hätte mich hier totknipsn können, so beeindruckt war ich am Freitag bei meinem Erstbesuch von Breite, Tiefe und Präsentation des Sortiments. Fangen wir einfach mal so an: Basic ist eine der größeren Bio-Supermarktketten. Und eine der älteren. Es wird bald 20 Jahre her, dass vier Männer den Mut hatten, sich daran zu versuchen. Dies war zu einer Zeit, als Bio, Vegetarisch und Vegan im gewöhnlichen Supermarkt ziemliche Fremdwörter waren. Basic wurde erfolgreich, vielleicht zu erfolgreich. Und es kamen Sündenfälle. Zunächst der Einstieg eines Finanzinvestors, später sogar der Einstieg der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland). Das Unternehmen machte schwere Zeiten durch - überwand diese aber. Zum Beispiel auch durch eine Drosselung des Expansionsdrangs. Augsburg hatte schon länger einen Basic in der Ludwigstraße 26 (http://www.yelp.de/biz/basic-augsburg), ein für eine Stadt wie Augsburg sicherlich überraschend großes, räumlich aber vielleicht etwas suboptimales Geschäft dieser Art. Doch alles neu machte nicht der Mai, sondern der Dezember 2015. Denn in jedenfalls einem Größtteil des Erdgeschosses der einstigen Ludwigspassagen und zwischenzeitlichen Augusta-Arkaden (jetzt Augusta-Center), die mehr und mehr zum Schandfleck verkommen waren, befindet sich jetzt eine neue Basic-Filiale. Im Eingangsbereich ein Bistro, das bereits um 7.00 Uhr öffnet. Und danach eine neue Waren-Wunderwelt in einer tollen Raumfolge und Anordnung, die zum Stöbern verleitet. Allein in der Tee-Ecke hätte ich mich wohl stundenlang aufhalten können. Doch auch die Auswahl an gesunden Knabbereien ist der Wahnsinn. Falls ich demnächst mal vollkommen abhebe, liegt das bestimmt an der Packung Granatapfel-Hanf-Mix, der ich definitiv nicht widerstehen konnte. Eigentlich jeder Bereich überzeugt in Breite, Tiefe und Gestaltung. Dem örtlichen Käsblatt zufolge sollen hier 12.000 Artikel zum Verkauf angeboten werden. Das ist doch mal eine Hausnummer. Wenn man Biomärkte aus den 90er Jahren noch kennt, so erinnert eigentlich kaum noch etwas daran in welchem Ambiente man früher seine Bioprodukte kaufen "durfte". Sieht man vielleicht davon ab, dass der eine oder andere Kunde so aussieht, als ob er schon vor 20 oder 25 Jahren vorwiegend Bioprodukte gekauft hat. Nicht ganz unwichtig: Kassen scheinen mir ausreichend von der Stückzahl her. Und vor allem mit einem durchaus ausreichenden Anschlangbereich. Und einer brauchbaren Verstauzone danach im Übergang zum Bistro. Kreditkartenzahlung ist möglich- immer gut, wenn es mal etwas mehr (und teurer) wurde als geplant. Läge mein Stamm-denn's nicht so günstig für mich, wäre er für mich persönlich klar Historie. Doch diese neue Basic-Filiale wird mich am Freitag beim ersten nicht zugleich zum letzten Mal gesehen haben. read more











