Das Dionysos gilt als Edel-Grieche jenseits von Gyros, Souvlaki und Fritten. Von der Essen und Trinken Redaktion wurde das Lokal vor zwei Jahren als bester Grieche der Stadt prämiert.
So beschloss meine Freundin anlässlich Ihres Geburtstags dort einen Tisch für drei Personen zu bestellen. Angekommen studierten wir dann die Karte. Der uns bedienende Kellner nahm dann ziemlich genervt den Hinweis entgegen, dass wir nur Getränke ordern und noch mit dem Essen warten möchten, bis die dritte Person erscheint. Da dies noch eine Weile dauerte, weil diese Probleme hatte, die Lokalität zu finden, schaute man die ganze Zeit genervt in unsere Richtung. (nach dem Motto: Macht endlich hin! Wir wollen schließlich heute noch etwas verdienen).
Als dann besagte Person, nachdem sie den halben Eppendorfer Weg abgeklappert hatte, endlich eintraf, änderte das auch nichts an der Laune des Kellners. Erst als er merkte, dass er es sich mit nach mehreren Gängen gelüsteten Gästen in Feierlaune zu tun hatte, gab er sich plötzlich zuvorkommend. Da sich an diesem Abend außer uns noch keine Gäste im Dionysos befanden, mussten sich die drei sichtlich gelangweilten Kellner am und hinter dem Tresen leider mit ohrenbetäubendem Chartsgedudel wach halten. Man war dann irgendwann nach Anfragen unsererseits so gnädig, die Musik etwas lauter zu drehen.
Was es damals zu essen gab, daran kann ich nicht mehr genau erinnern. Es war, würde ich mal sagen, gehobener Standard. read more