Eine Woche lang habe ich mich schon gefreut endlich die neue Burger Attraktion der Stadt einen Besuch abzustatten. Die Vorschusslobern in der Presse haben im Vorfeld die Erwartungshaltung hoch geschürt.
Schlange bei der Bestellung. Ok, kann der Hype sein. Der Laden ist laut. Da brüllt einer immer Nummern durch den Raum, ah man muss im Anschluss seinen Burger also abholen.
5! Minuten später, gut es ist Freitag Abend, kann ich die Bestellung aufgeben. Die toppings können komplett selbst ausgewählt werden. 9,45€ für einen Cheeseburger. Sportlich, wird sich hoffentlich lohnen.
4,95 € für die mittlere Pommes aus frischen Kartoffeln sind ok
Also hinsetzen und warten ... warten ... warten. Der Laden ist echt laut. Der Schreihals der die Nunmern rausbrüllt hat Pause, holt sich eine Cola am Free Refile Automaten. Seine rote Jacke ist komplett dreckig und versifft. Na hoffentlich brüllt der nur die Nummern raus und kocht nicht.
16 Minuten später kann ich meine Tüte endlich in Empfang nehmen. Die Tüte trieft vor fett. Klar die Pommes sind in einem Trinkbecher und die restlichen liegen in der Tüte.
Der Burger ist in Aluminiumfolie eingeschlagen. Ja auch 2019 kann man das scheinbar machen. Ist ja ein US Unternehmen.
Der Burger, naja hat kaum seinen Namen verdient (siehe Foto). So lieblos machen das nicht mal McDonald's oder Burger King.
Die Semmel ist kalt. Das Fleisch so lauwarm, das nicht einmal der Käse verläuft. Zwei Bissen und ich lass den Manager kommen.
Der kommt dann auch... irgendwann. Nimmt die Reklamation entgegen und will selbst einen neuen machen.
Gute 8 Minuten später habe ich meinen neuen Chessburger. Jetzt mit doppelt Fleisch und zerlaufenen Käse. Aber die Semmel ist immer noch kalt. Geschmacklich ist er sicherlich ok. Aber kein Highlight und keinesfalls 9,45€ und das lange warten wert. Ich hatte schon wesentlich bessere Burger auf Messen oder aus Imbissbuden gegessen. Für mich ist der Laden das Schlusslicht der Burgerläden in München read more