Als Vetter der Verarmten gilt es die letzten Spurem selbstbestimmten, kreativen, blumigen und sprühenden Seins zu konservieren. Damit wir auch morgen noch krachvoll zuweinen können. (http://www.tv-nostalgie.de/Sound/Klementine.htm)
Wenn wir aufwachen und fest- oder lockerstellen, dass außer Stapelwohnschubladen (http://www.qype.com/place/2060351-Wohnblockierung-Weinbergstr-9-13-Berlin) und genormtem Grün wenig Platz zum Leben blieb. Gut. Der Stellplatz, draußen, vor dem Wohnkarton. Für die Fahrbüchse, die Fleisch, Blut und Knochen zu fest definierten Ankunfts- und Abfahrtzeiten durch die 3D-Hölle städtebaulicher Gentrifizierung schiebt. Gefühlte Freiheit. Tatsächlich Grüne Minna (http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenentransport) . In allen erdenklichen Farben.
Womit wir wieder bei der Kreativität wären, die im Falle der rollenden Lack-Stahl-Plastiksparbüchsen nur genormte Allerweltskacke für Allerweltspappnasen ist. Oder schon mal den Mut gehabt die eigene Karre mit Fingerfarben in das Objekt der Begierde zu verwandeln? Nee? Ich auch nicht. Sind wir also brav Masse. Und erwachen allmorgendlich in unseren Wohnschubladen. Und dem Stellplatz. Dem Tor zur Freiheit.
Ihm gegenüber nämlich befindet sich die Wand. Die Wand der Wohnbüchse, welche durch Frischluft-Scharten gelocht und temporär mittels Rollläden verschlossen, die Fläche für Spuren lebendigen Seins bietet. So hier genutzt. Die Freiheit.
Angebot und Nachfrage.
Mehr muss ich nicht schreiben. Fotos sagen mehr als 1.000 Orte. read more