Schon in der Eisenzeit haben die Bewohner hier gegraben und geschürft, später wanderten die Römer durch dieses Gebiet (und "verloren" dabei - zum Glück für uns - schöne Bronzefiguren), dann verschanzten sich hier die Merowinger und auch im Mittelalter ging es hoch (und tief im Stollen) her in diesem Gehölz. Sogar eine frühmittelalterliche (wenn nicht sogar merowingische) Fliehburg ist als Wallburg in Resten erhalten geblieben (darüber später in einem Extrabericht mehr). Das Ohl ist heute ein tief eingeschnittenes Tal mit unterirdischen Stollen und verschütteten Gängen, herrlich bewaldet und voller trällernder Singvögel. Man sieht hier Eichen von so unglaublicher Größe und wundersamem Wuchs, dass man ehrfürchtig davor stehen bleibt. Spätestens dort versteht man, warum unseren keltischen Vorfahren diese Eichenhaine heilig waren. Das Villigster Ohl ist ein wunderbares Waldstück direkt südlich oberhalb der Ruhr, in dem man von Schwerte nach Hennen und dann weiter nach Iserlohn wandern kann. read more