Die Oranienburger Straße in Mitte ist gesegnet mit guten und sehr guten Restaurants. So findet man Restaurants, die schon durch ihr Äußeres zeigen, dass hier auf zahlungskräftige Kundschaft gesetzt wird und eben solche, die ein wenig Mut erfordern, um hinein zu gehen. So auch das "Kamala". Direkt am Ausgang der S-Bahnstation Oranienburger Straße gelegen, handelt es sich um ein im Keller des Hauses gelegenes Restaurant. Davor sind einige Sitzgelegenheiten platziert, die mit Schirmen überdacht dann doch zum Sitzen einladen. Im Inneren wird es dann gemütlicher, aber so ein richtiges Wohlfühlflair kommt doch nicht ganz auf. Aber das ist alles Geschmackssache. Schon beim Betreten der hinunterführenden Treppe kommt dem Gast eine tolle Geschmacksnote entgegen, so dass man sich auf authentische Küche freut. Man geht vorbei an der offenen Küche und sieht hier die Zubereitung der frischen Gerichte. Wie für die thailändische Küche üblich, wird sehr viel mit frischen Gewürzen gearbeitet, so auch hier.
Egal, was man bestellt, der Geschmack ist toll, der Koch zeigt hier das wahre Können. Egal, ob die bestellte Thom Kha Gai, die Satespieße oder eben das Gäng Phed Gai. Die Thom Kha Gai, die klassisch Hühnerfleisch in Cocosmilch enthält, ist hier ausgesprochen aromatisch und die Zutaten scheinen direkt vom Feld zu kommen. So auch die Satespieße. Nicht nur optisch ansprechend dargeboten, auch der Geschmack und die am Gaumen zart zu zerdrückenden Hühnerteile sind super. Höhepunkt ist dann das erwähnte Gäng Phed Gai. Im Tontopf mit Flamme serviert, ist der Inhalt, Hühnerfleisch im Steintopf, mit Kokosmilch, rotem Curry, frischem Gemüse, rotem Peperoni, Tomaten, Babymais, Auberginen und Basilikum einfach nur ein tolles Geschmackserlebnis.
Sehr gute thailändische Küche, gepaart mit frischen Zutaten, ein Muss für Fans. read more