Das Örtchen Memleben wird im 8.Jh. erstmals unter dem Namen Mimelebo erwähnt. Im 10. Jh. ist häufiger Aufenthaltsort der Könige und Kaiser der Ottonen und taucht mit der Gründung des Benediktiner-Klosters im Jahre 973 durch Otto II. wiederauf. Bis zum 16.Jh. bestimmt das Kloster den Ort. Dann wird es aufgelöst und wird Teil der Fürstenschule in Schulpforta. Der Dreißigjährige Krieg nimmt Ort und Kloster starkt mit. Sechs Mal wird geplündert und gebrandschatzt, ca ein Viertel der Bevölkerung kommt dabei um. 1763 wird das gesamte Dorf durch einen verheerenden Brand völlig zerstört, nur die Kirche bleibt verschon. Der Wiederaufbau bestimmt noch heute das Bild des Ortes. Heute leben ca 850 Menschen im Ort. Das Kloster zeiht jährlich 15.000 Besucher an, Tendenz stegend.
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Die vornehmste Aufgabe der Mönche war in den ersten Jahre das Andenken an Otto I. im Gebet zu pflegen. Durch Stiftungen und Förderungen, besonders unter Otto III., wurde es bald eine der vornehmsten reichsabteien. Aüßerer Ausdruck war die erste große Kloster-Kirche mit 82 m Länge und fast 40 m Breite.
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Im 13. Jh. enstand unweit der Klosterkirche ein neues Gottehaus mit Klausurbauten. Ende des 15.Jh. und zu Beginn des 16.Jh. wurden diese nochmal groß umbestaltet und wesentliche Teile sind bis heute erhalten. Nach der Reformation am 1.Mai 1525 wurde das Kloster geplündert und fiel 1551 an die Fürstenschule. Das war edr biginn zahlreicher Umnutzungen. Erst im 19. Jh. stoppten Baudenkmalpflegerische Maßnahmen den Verfall. Nach 1945 wurde die Domäne verstaatlich und bestand bis 1991 als volkseigenes Gut.
Seit 1991 werden die Klostergebäude saniert und für den Besucher begehbar gemacht.
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Der Heilkräutergarten und die Gartenanlage selbsthaben es mir angetan.
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Hier entshet das Museum Kloster und Kaiserpfalz Memleben. Zahlreiche Veranstaltunge finden hier statt.
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Bei unserem Besuch waren fünf Benediktiner-Mönche anwesend. Wir konnten Fragen stellen zum Leben im Orden und Kloster und wurden zum Abendgebet, der Vesper, eingeladen. Die Einladung nahmen wir gerne an und verbrachten ca 30 im gemeinsamen Gebet. read more