Die heutige Kirche in Ivenack ist der Nachfolgebau der Klosterkirche des Zisterzienserinnenklosters an dieser Stelle, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde und gehörte zurück und gehörte nach der Säkularisierung des Areals zu dem an hier entstandenen und heute noch bestehenden Schloss Ivenack. Das heutige Bauwerk stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und erhielt ihr heutiges Aussehen nach masssiven Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg.
Der barocke Stil und die ebensolche Gelbfärbung der Fassade ist im Land der hanseatischen Backsteingotik ungewöhnlich, fast wähnt man sich im Süden Germaniens. Im Innenraum ist allerdings nicht viel an barockem Zierrat zu sehen, schön jedoch die lange und bemalte laterale Holzempore der Adeligen, die reich verzierte Holzkanzel und die originalen Steinfliesen des Kirchenbodens.
Wunderschön und unvergleichlich ist natürlich die Lage im Schlosspark, umgeben von imposanten uralten Baumriesen, die den nahegelegenen Uralteichen gute Nachbarn sind, dahinter See und Schilf, das alte verfallene Schloss mit Marstalll ein wunderbarer Standort!
Abenteuerlich sind Ausflüge in kleine Seitenkammern am Seiteneingang, die vermutlich gar nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren. Hier liegen vermutlich für die Restaurierung vorgesehene Bruchstücke von Holzsärgen des 18. Jahrhundert herum, die ungewöhnliche Holz- und Stuck-Reliefs aufweisen, die in ihrer Feinheit an Karneol-Kameen erinnern read more