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From Michael's review
Jan 10, 2025
Als ich mich zwei Wochen vor einem Kufstein-Besuch in der Vorweihnachtszeit dazu entschlossen hatte, dort nach Möglichkeit zu übernachten, musste eine Unterkunft her. Wie gut, dass es auch in Österreich Hotels gibt, in denen man eine Nächtigung buchen kann. Das Arte Hotel, in dem ich 2023 zweimal übernachtet hatte, war zwar bei HRS nicht ausgebucht, aber teurer als andere Häuser. Ein Haus, das zu weit vom Zentrum entfernt war, sollte es nicht sein. Doch ich stieß auf den Kufsteiner Hof, der am Franz-Josef-Platz (ohne Franzl geht es in Österreich einfach nicht) recht zentral liegt. Hier gab es zwar nicht so viel zu lesen. aber auch andernorts klang es nicht schlecht. Der Preis für eine Nächtigung mit Frühstück noch im zweistelligen Bereich (am Ende waren es inklusive Taxe 97,60 Euro)- also gebucht. Als ich ankam, musste ich erst einmal den leicht versteckten Eingang suchen, den ich aber finden konnte. Ich war zu früh für den Check-In, so what, mein Köfferchen konnte ich bereits parken (was allein deshalb praktisch war, da der Kufsteiner Bahnhof keine Schließfächer hat). Am Nachmittag schlug ich dann zu einer Zeit, zu der man auch wirklich die Zimmer frei waren, wieder auf. Und durfte erst mal warten. Lag nicht daran , dass das Personal nicht flott gewesen wäre. Aber wenn man jemand mit drölfzig Besonderheiten vor sich hat, der immer wieder dies und jenes bei seiner Buchung geändert hat oder ändern wollte... Aber ich kam sogar irgendwann dran. Punktabzug dafür, dass man hier keinen Meldeschein selbst ausfüllt, sondern die Daten sagen soll - finde ich per se nicht so prickelnd, halte ich auch datenschutzrechtlich für nicht ganz unbedenklich. Mein Zimmer im 2. Stock war leider überhitzt, aber nett. Ein kleines Einzelbett, aber hochwertiges Holz. Wie auch ansonsten in der Einrichtung, die auch noch einen echten Schrank zum Öffnen und Schließen aufwies. Ist ja heute auch mal eher Mangelware. Fazit zum Zimmer: Angenehm modernisiert bei der Einrichtung, aber nicht hypermodern. Dass man hier es nicht mit hypermoderner Gestaltung zu tun hat, zeigte auch das Bad. Denn ein Waschbecken, das man wirklich für die Nassrasur nutzen kann, ist heute auch nicht mehr selbstverständlich. Das Frühstück (7.00 Uhr bis 9.30 Uhr) war nicht überwältigend, aber sehr solide. Da kenne ich schlechtere Frühstücke im Drei-Sterne-Bereich. Fazit: Der Kufsteiner Hof hat sich durchaus für eine B-Probe qualifiziert. read more























