Am 10. Tag
unsere Kalifornien-Rundreise fuhren wir auf dem Highway 395 von Death Valley
zum Yosemite Nationalpark. Die
Besichtigung der kleinen Westernstadt hatten wir überhaupt nicht geplant.
Angelockt durch einige Marathonläufer stiegen wir dann doch aus. Wir haben es
nicht bereut. Wir erfuhren
von 2 deutschen Läufern, was hier los war. Bei rund 50 Grad Celsius im Schatten
mussten die 84 Läufer aus 15 Nationen 217 Kilometer nonstop überwinden. Die
Strecke verläuft von Badwater, darüber hatte ich schon geschrieben, 86 Meter
unter dem Meeresspiegel, bis hinauf zum Mount Whitney, 2533 Meter. Insgesamt
waren 4300 Höhenmeter zu erklimmen. Ziel war Lone Pine. 40 Stunden Laufen bei
diesem Klima Wahnsinn. Normalerweise soll es hier sehr ruhig sein. An diesem
Tag war alles anders. (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) Die Läufer und die Überlebensautos, die im Tal des Todes gestartet sind, auf dem Weg nach Lone Pine
Wir bummelten
dann durch das kleine Städtchen und schauten uns das Lone Pine's Western Movie
Museum an. Absolut empfehlenswert. Weiter ging es der Straße entlang. Überall
stehen Holz-Hütten, die an so manchen Western erinnerten. Kleine Boutiquen,
Souvernier-, Golf- und Anglerläden reihten sich kunterbunt aneinander. Nach den
ersten Hungergefühlen wählten wir mittags ein uriges Steakhouse und fühlten uns
wie John Wayne in seiner besten Zeit. Interessant
war der Gegensatz zu Death Valley wo wir das karge Wüstengebiet vorfanden. Hier
war alles sattgrün, es gab sogar Kühe auf der Weide. Von der Hauptstraße kann
man den immer schneebedeckten Mount Whitney bewundern. Faszinierend, bei 45
Grad Hitze Schnee zu sehen eine unglaubliche Kulisse. (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) Ausflug in eine andere Welt
Wir können
nur jedem empfehlen sich dieses wunderschöne Städtchen einmal anzuschauen. read more