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From kiel-segler's review
Dec 15, 2012
Meine Frau und ich wollten partout nicht kochen und haben uns kurzerhand zum Essengehen entschieden. Da wir in der Nähe noch ein paar Restaurants nicht ausprobiert hatten, fuhren wir zum Restaurant "AusZeit". Lage und Parken: Das Restaurant "AusZeit" liegt in Kiel Elmschenhagen-Süd, direkt an der Parallelstraße zur B76 Richtung Plön. Restauranteigne Parkplätze gibt es nicht, sodass der potentielle Gast in einer der Nebenstraßen einen geeigneten Parkplatz suchen muss. Das Gute für ÖPNV-Benutzer ist, dass eine Bushaltestelle stadtauswärts 40m neben dem Restaurant liegt. Der Nachteil: stadteinwärts muss ein längerer Weg in Kauf genommen werden, da die Haltestelle durch einen Tunnel oder eine Brücke erreicht werden muss, um die z.T. sechsspurige B76 incl. Parallelstraßen zu überqueren. Internet: Eine Internetpräsenz gibt es nicht mehr. Ich hatte die Betreiberin darauf angesprochen. Sie sagte, dass sich Kosten und Pflege dem Nutzen nicht gegenüberstanden. Daher wurde die Onlineplattform aufgegeben und kann hier nicht bewertet werden. Ambiente: Von außen schaut das Eckgebäude schön restauriert aus. Die helle Farbe und der erste Eindruck in den Gastraum durch die Fenster läst hoffen auf ein gepflegtes Ambiente. Nachdem der Gast die engen Stufen zur Hochparterre erklommen und die Tür geöffnet hat, tritt er in den Flur, der direkt auf den Tresen zuführt. Rechts vom Flur liegt ein zweiter Gastraum, der auch für Veranstaltungen gemietet werden kann. Nachdem wir weiter in Richtung Tresen gegangen waren, liegt rechts die Garderobe hinter einer Schwingtür. Wie üblich hängt hier ein Schild, dass auf die Garderobe selbst zu achten sei. Von diesem Raum gehen auch die Damen- und Herrentoiletten ab. Vom Flur links gelegen ist hinter einem schulterhohen Raumtrenner der eigentliche Gastraum. Er läd mit sechs Tischen und jeweils zwei Bänken sowie im hinteren Bereich mit Tischen und Einzelstühlen den Gast zum Verweilen ein. Die Wände sind, wie das Interieur, auf "deutsch" rustikal arrangiert. Die Wände sind hell gestrichen, an den gestrichen Wänden hängen Regale, alte Pistolen und Bilder, die diesen Eindruck verstärken. Auf der umlaufenden Borde stehen Figuren, Blumen und Schnick Schnack, der sich gut in das Gesamtbild integriert. Da wir in der Vorweihnachtszeit hier waren, war an mehreren Stellen weihnachtlich dekoriert worden, etwa mit Tannenbäumen, Weihnachtsmännern und sonstiger Dekoration. Die Fenster sind mit passend braunen Vorhängen verziert. Auf dem Tresen standen Kerzen und Tannenbäume. Über der Tresenfläche war eine umlaufende Borte, auf der Spirituosen standen. Darunter hingen große, goldene Kugeln, die sich um den gesamten Gastraum herumzogen. Die Kugeln bildeten einen harmonischen Abschluss, der zwar kitschig wirkte, aber stimmig zur Einrichtung ist. Die dunklen Tische waren mit weißen Tischdecken und einen braunen Läufer bedeckt. Auf dem Tisch stand jeweils ein Kerzenständer, ein Salz- und Pfefferstreuer und ein Werbeschild für einen Aperitif. Die Bänke und Stühle sind bequem und waren mit passendem Stoff zum Ambiente bezogen. Im Hintergrund lief eine leise Weihnachtsmusik, die die Stimmung der Dekoration aufnahm. Die Musik war nicht aufdringlich und von der Lautstärke durchaus angemessen. Gäste: Wir betraten das Restaurant gegen 18:30h. Es war nur der "Stammtisch" und ein weiterer Tisch frei. Die anderen Tische waren mit Familien und Paaren belegt. Einen Dresscode gibt es nicht, wäre auch nicht angebracht, da es sich um ein klassisches Stadtteilrestaurant handelt. Service: Beim Betreten wurden meine Frau und ich herzlich von einer älteren Kellnerin begrüßt, die sich später als Eigentümerin outete. Da gerade ein Tisch frei wurde und noch Gläser auf dem Tisch standen, wurden wir gebeten, erst einmal abzulegen und dann Platz zu nehmen, da die zweite junge Kellnerin den Tisch herrichten sollte. Wir entsprachen der Bitte und gingen anschließend zum hergerichteten Tisch. Nachdem wir Platz genommen hatten, kam die junge Kellnerin mit einem Lächeln zu uns an den Tisch, übergab uns die Speisekarte und fragte uns prompt nach den Getränkewünschen. Wir bestellten je eine große Coca Cola und Spezi 0,4 l zu je € 3,50. Die junge Kellnerin bedankte sich und ging zum Tresen. Nach ein paar Minuten kam die Kellnerin wieder um uns unsere Getränke zu bringen und unsere Bestellung aufzunehmen. Da wir jedoch noch nicht fertig waren mit der Speisenwahl erbaten wir uns noch ein paar Minuten aus. Die junge Kellnerin verschwand mit einem "Natürlich." und kam nach 6 Minuten wieder und fragte erneut nach den Wünschen. Wir bestellten ein Bauernfrühstück zu € 9,90 und einen Goldbutt mit Bratkartoffeln statt der Petersilienkartoffeln zu € 15,90. Die junge Kellnerin bedankte sich, nahm die Karten an sich und ging in Richtung Tresen. Die Kellnerin brachte 10Min später zwei Salatpokale, die in beiden Gerichten inkludiert waren. Sie wünschte uns einen guten Appetit und gi... read more

