Von außen sieht das Gebäude nicht besonders attraktiv aus, dafür wird man vom Innenleben sehr angenehm überrascht.
Helles Licht durchflutet die Stockwerke, viel grüne Pflanzen beleben Glas und Marmor und geben dem Ganzen die nötige Wärme.
Was besonders ins Auge sticht, sind die breiten Gänge. Alle Shopping Malls in Wien haben ein generelles Problem: Wenn der Laden einmal läuft, sind die Gänge zu schmal, man kann sich kaum bewegen und es sind zu wenig Sitzgelegenheiten (dem wurde zum Beispiel in der SCS bereits nachträglich Rechnung getragen).
Hier wurde dieses Problem anscheinend schon bei der Planung bedacht. Überall gibt es bei Ballungszentren=mögliche Engpässe (Toiletten, Ausgänge, etc.) größere Plätze, sodass es zu keinen Staus kommen kann.
Die Toiletten sind super gut angelegt, viel Platz, sehr sauber und wie gesagt, Eingänge so dimensioniert, dass es hier zu keinen großen Menschenansammlungen kommen kann oder man sich durch zu knapp aneinander gereihte Türen behindert.
Bei den Aufzügen sollte man noch etwas aufpassen (da steht .... fasst 21 Leute, und dabei gehen höchstens 6 rein - vom Platz her!).
Vorm Merkur gibt es aber auch zwei Aufzüge nebeneinander, die wirklich gut erreichbar - Stauzone beachtet! - und in guten Intervallen fahren, die als gelungenes Beispiel für Aufzüge in Kaufhäusern gelten könnten.
Nicht jeder Besucher des Kaufhauses, oder Shopping Mall, wie es heute heißt, ist ein "g'standener" Liesinger. Daher finde ich es besonders gut, dass überall Informationswände aufgestellt wurden, die über den Bezirk und die Entstehung des Zentrums erzählen. Sehr gut gemacht!
(Gibt es auch in der Shopping Mall Gasometer - aber nicht so toll!)
Ein Beispiel für ein wirklich gelungenes Projekt von Bürgern für Bürger ! read more