Die St. Michael Kirche wurde im romantischen Stil erbaut als dreischiffige Basilika. Sie hat einen aufklappbaren Hochaltar. Ebenfalls sehenswert: das Ewige Licht in der Form eines vollständig getakelten Schiffes.
Der 1784 geweihte Vorgängerbau war ein schlichter rechteckiger Saal mit stirnweise vorgesetzter Sakristei, dessen Langhaus 1842 beträchtlich verlängert und erhöht wurde. 1848 wurde der Grundstein zu jenem Turm gelegt, der heute noch separat als Wahrzeichen des Obenendes erhalten ist und als Gedenkstätte für die Toten der beiden Weltkriege genutzt wird. Die Kuppel des Turms krönt die Dachreiterkuppel der zerstörten Klosterkirche zu Aschendorf, die Josef Rieke aus Papenburg-Obenende am 12. August 1848 vom damaligen Eigentümer des Klosters erstand.
1909 entwarf der Münstersche Architekt W. Sunder-Plaßmann den Neubau der Michaelskirche. Der Altbau wurde nach der Fertigstellung des Neubaus 1911 bis auf den Turm abgetragen, der der alten Kirche ehemals westlich vorgestellt war. Sunder-Plaßmann konzipierte eine neoromanische dreischiffige Basilika mit Vierung. Querhäuser und Chor besitzen einen apsidialen Abschluss. Das Langhaus ist flachgedeckt; die Seitenschiffe sind kreuzgewölbt.
Die Kirche beeindruckt besonders durch den hellen Innenraum und die dezente Ausstattung.
Termine Turmbesteigung: 15.04.-15.10.: Sonn- und Feiertage 15-17 Uhr Für Gruppen nach Vereinbarung. read more