shiva-dance ist eine angeleitete meditationsform ohne konzept.
dabei geht es um atmen und empfinden, um geschehenlassen, programmierte abläufe des machens eine zeitlang vergessen, es ist keine eingeübte technik wie tai chi, eher eine anleitung zum fühlen lernen.
viele menschen wissen gar nicht, was damit gemeint ist, fühlen, wie soll das gehen, was soll das überhaupt sein?
dabei ist es doch so einfach! atme in dein becken, einfach nur atmen, einatmen - ausatmen - einatmen - ausatmen, mehr nicht. wie fühlt sich das an?
die konzeptüberfüllte zeit verlangt von den menschen selbst in der freizeit vollen einsatz: ob yoga oder nordic walking, es muss einen sichtbaren, praktischen nutzen haben, und bieten, etwas, woran ich mich orientieren kann.
tandava ist anders, du setzt dich auf den boden - idealerweise auf eine decke, auf ein sitzkissen, oder auch auf einen stuhl - schließt die augen und atmest.
es gibt beim shiva-dance schon auch eine dramaturgie, eine choreografische anleitung, diese wird von einem lehrer/oder lehrerin durchgeführt, das eigentliche aber ist nicht das tun, sondern das geschehen lassen.
vielleicht klingt es am anfang ungewohnt, die nichtabsichtliche absicht, ein gleichmäßiges fühlen deines körpers zu fühlen, zu spüren.
tandava gibt dir zeit, schnell voran zu kommen. eine meditation für erleuchtete, auch ohne vorkenntnisse. read more