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From Michael's review
Feb 20, 2026
Seit einigen Jahren bin ich üblicherweise zweimal im Jahr für ein paar Tage bei meiner Mutter, seit sie im Wonnegau lebt. Es bietet sich dann natürlich an, sowohl an Ostern als auch an Weihnachten an jedenfalls einem Tag eine kleine Tour zu unternehmen und irgendwas an Museen oder Zoos zu besuchen, was sich zumindest passabel erreichen lässt. Einiges wurde im Laufe der Jahre bereits aufgesucht, aber das Technoseum in Mannheim stand noch auf meiner Bucket List. Wobei ich, wenn ich ehrlich sein muss, einmal, nämlich Ende 1997, bereits im damaligen Landesmuseum für Technik und Arbeit war. Aber nur wegen der ersten Körperwelten-Ausstellung. Ansonsten hatte ich das Museum aber noch nicht besucht. Das Technoseum, wie das frühere Landesmuseum für Technik und Arbeit seit Ende 2009 heißt, ist ein Museum für Technik- und Sozialgeschichte, das sich in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs des Luisenparks befindet. Für das Museum musste das Maimarktgelände weichen, es zog um. Die Geschichte des Museums geht noch auf einen Ministerpräsidenten namens Filbinger zurück, der aus guten Gründen zurücktreten durfte. Ab 1985 entstand das Museumsgebäude mit einer seinerzeit sehr außergewöhnlichen und durchaus wegweisenden Architektur, 1990 erfolgte die Eröffnung. Seit nunmehr gut 35 Jahren kann man also museal Technik- und Sozialgeschichte in einem alles andere als kleinen Haus erleben. Sowohl in der Breite als auch der Tiefe bekommt man einiges geboten, nicht ohne Grund gehört das Technoseum zu den größten deutschen Technikmuseen. Natürlich ist mit der Zeit manches überholt, sei es in der Präsentation, sei es von der Thematik her. Deshalb sieht man derzeit keine Darstellung aus einem Guss und bei meinem Besuch am 1. Weihnachtsfeiertag war die A-Ebene zwecks Umgestaltung geschlossen. Apropos Ebenen: Der Rundgang beginnt oben und führt nach unten. Man kann natürlich Ebene für Ebene für Ebene durchgehen. Aber man kann auch Schwerpunkte setzen. An einigen Stellen gibt es Stationen zum Mitmachen. Und es gibt auch ein Vorführangebot, das vieles beinhaltet. Genutzt haben wir eine kleine Fahrt in einem Dritte-Klasse-Wagen von 1887, der von einer Dampflok aus dem Jahr 1896 gezogen wurde. Das war im wahrsten Sinne des Wortes Holzklasse. Die eindeutig neueren Ausstellungsbereiche erkennt man natürlich leicht- aber insgesamt hat mich das Technoseum überzeugt, auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis her. Für den Rundgang kann man auch eine kostenlose App nutzen (was wäre es doch einfacher, wenn man nicht bei fast jedem Museum, das eine App anbietet, eine gesonderte App herunterladen müsste...), die einem das eine oder andere an Details bietet und auch Routenvorschläge, etwa zu den Highlights read more































