Das Tokyo Running Sushi kenne ich nun seit ein paar Jahren, nicht mein Lieblings-Running-Sushi, aber solider Durchschnitt, nicht der billigste, aber okay. Früher unterschied sich das Restaurant etwas von den anderen Band Sushi Restaurants durch wenig nicht japanische Gerichte, heute gibt es das übliche Standardprogramm.
Ich war diesmal von einem lieben Freund eingeladen. Wir bekamen den Tisch direkt an der Türe, was bei den Temperaturen (Dezember) bei jedem neuen eintreffenden Gast zu Frösteln in unterschiedlichen Stärken führte.
Der Weihnachtsbaum am Eingang vorstellte so den Weg, das neu ankommende Gäste entweder halb im Baum hingen oder fast über meine Sitzbank fielen..
Aber gut das wir reserviert hatten, das ist hier empfehlenswert ! Andere mußten warten oder zogen wieder ab.
Was ich hier nicht so mag ist das Mobiliar. Die Bänke sind furchtbar niedrig, und ein Mensch wie ich, der kein Sitzriese ist, hat echt Schwierigkeiten, zu sehen was auf dem oberen Band läuft. Da ist oft Raten angesagt..
Das Sushi hingegen ist an diesem Abend gut, Lachs und Thuna Sashimi, am frühen Abend noch dicker als später am Abend, diverse Makis und Inside-Out-Makis...
Meine Lieblinge, die vietnamesische Glücksrollen, waren diesmal nicht so lecker, die ließ ich nach einem ersten Versuch weiter auf dem Band kreisen...
Dafür gab es richtig große Shrimps, gut gewürzt und fein. Den Grünlippmuscheln bin ich an dem Tag eher aus dem Weg gegangen, mein Begleiter fand sie aber recht lecker.
Auf dem oberen Band wie immer die warmen Gerichte, ich musste entweder raten was drin ist, da sich meine Augen durch die niedrige Sitzbank knapp unter Tellerrand - Höhe befanden, oder meinen (größeren) Begleiter um Bericht und/oder Auswahl bitten (was er sehr nett übernommen hatte).
Den (hier grünen) "Glibbel", Tapiocaperlen in Kokosmilch, mag ich immer sehr gerne als Nachtisch, wenn der Bauch dich schon angenehm gerundet hat.
Fazit: solides Band-Sushi mit Höhen und Tiefen, heute durchaus lecker - und übrigens mit einer charmanten jungen Bedienung, die öfters fragte ob alles okay wäre und zeitnah die Tellerchen abräumte bevor man sich zu verfressen vorkam ob der Stapel. Diesmal lächelte sogar der etwas zerknitterte Ober ein paar Mal. read more