Schon von der Bundesstraße im Tal aus erkennt man die ganz besondere Anlage dieses Burgbergs, auf dem die Wallfahrtskirche gegenüber eines uralten Grabhügels liegt.
Unterhalb der Kirche sorgt eine Quelle für die nötige Belebung des Platzes. Stromberg hat im Namen lebendige Energie, eine Eigenschaft, die unseren bronzezeitlichen und germanischen Vorfahren äußerst wichtig für die Wahl ihre Siedlungsplätze war: der Stromberg war früher eine Schanze, von Palisaden und Wällen umgeben. Und so wundert es einen auch nicht, wenn in der Kirche gut spürbare Erdenergien wirken, die empfindsame Pilger schnell an das Wirken von Schutzheiligen denken lassen. Hier ist es St. Georg, der mutig seinen Speer in den wütenden Drachen stößt - zumindest so im Bodenmosaik zu finden. Im Mittelalter konnten die Menschen eben mit bloßer Energie nichts anfangen, wohl aber mit imaginären Heiligen. Aber die Bedeutung dieses Ortes ist bis heute durch die jährlichen Wallfahrten im Gedächtnis geblieben. Im Innern der Kirche bleibt man ehrfürchtig stehen und ist beeindruckt von der Farb- und Raumwirkung. Fenster, Wände und Fußboden sind harmonisch aufeinander abgestimmt und strahlen Kraft aus. Das fast quadratische Mittelschiff wirkt beinahe majestätisch durch die schlanken, hoch aufragenden Säulen. Ein wunderbarer Ort, neue Energien aufzutanken und Ruhe zu genießen. read more