Zum "Tag des offenen Denkmals" am 12. September 2012 wurde von dem 2018 gegründeten Verein "Wasserturm Biesenthal e.V." der stillgelegte und denkmalgeschützte Biesenthaler Wasserturm erstmals der Öffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich gemacht.
Der in Skelettbauweise zwischen 1912 und 1922 errichtete Wasserturm ist 25 Meter hoch.
Er hat einen sechseckigen Grundriss (hexagonal). Mit dem Fassungsvermögen des Wasserbehälters von ca. 98m³ leistete er bis 1995, dem Jahr seiner Außerbetriebsetzung treu seine Dienste für die Stadt Biesenthal.
Der Aufstieg ist kein Spaziergang und funktioniert nur ohne Gegenverkehr. Es ist zweckmäßig ihn auch nicht in Sonntagskostüm und Anzug zu beginnen. Man kann sich schon etwas schmutzig machen, ohne sich dabei irgendwie anstrengen zu müssen. Den "Rundblick im Ausguck" erreicht man dann über eine eiserne Leiter, die senkrecht vom oberen Rand des Wasserbassins zu einem Ausguckfenster befestigt ist. Früher konnte man von hier bestimmt weit ins Land blicken, heute "versperren" Bäume den Blick.
Der Verein hat sich bei der Vorbereitungen für diesen Tag ins Zeug gelegt.
Der Turm und seine Geschichte wurde vorgestellt.
Aber es gab auch einen Ausblick auf die gewünschte oder besser geplante Entwicklung des Turmes. An dem Wasserturm, der übrigens NICHT an der Adresse des Vereins sondern im Stadtpark an der Rudolf-Breitscheid-Straße gegenüber der Nr. 2 und 3 steht, soll ein Zentrum zum Thema Wasser und Klimawandel entstehen.
Die Coronaregistrierung (per App oder per Zettel) und eine Erklärung, dass man den Turm auf eigene Gefahr besteigt, wird vor dem Betreten abverlangt.
Abgerundet wurde die Veranstaltung von einem tollen Angebot an selbstgebackenem Kuchen und natürlich auch Getränken. Wir haben natürlich auch Geld in das Spendensparschwein gesteckt.
Hoffentlich wird der Turm bald so weit vorbereitet sein, dass er regelmäßig und nicht nur zum "Tag des offenen Denkmals" besichtigt werden kann.
Für die Vision, das große Vorhaben und die tolle Versorgung gibt es von mir mal volle Sternenzahl. read more