Die Kölner Weinmarkt- Tage sind wohl die höchsten regionalen Feiertage der Weinvertreter- und Winzerzunft. Seit 1973 existiert die Weinwoche zuletzt in Ergänzung zur KölnWein (apostrophiertes Genießertreffen). 26 deutsche Familienweingüter präsentieren hier ihre Erzeugnisse.
Der Ort ist gut gewählt. Der Heumarkt bildet einen schönen Rahmen für das weinseelige Treiben. Im Weintrinker wird ja weniger der Trinker als der kulturell gebildete, genießende Zeitgenosse gesehen. Am deutlichsten tritt dies bei den mitunter lachhaften önologischen Weinbeschreibungen zu Tage.
Der Rheinländer feiert gern und ist gesellig. Zusammen mit halbwegs gutem Wetter und viel Alkohol ist der Erfolg der Weintage in Köln erklärlich.
Persönlich trinke ich meine bevorzugten Weine gerne zu gutem Essen und in netter, nicht allzu großer Gesellschaft. Kollektives pseudointelektuelles Trinken ist meine Sache nicht.
Da lobe ich mir die trinkbegeisterten großporigen Rotnasen. Die verstellen sich wenigstens nicht.
Die Weinstände und Bänke sind von Brezelbäckern, Reibekuchenbratereien und anderen kulinarischen "Höhepunkten" und Fressbuden umgeben. Wem das nicht genügt, dem steht die Kölner Altstadt mit vielen Angeboten offen. Der Markt schließt um 22h. read more