Zu groß, zu unübersichtlich, in keinster Weise in den Stadtteil integriert.
Im Gegenteil, es dominiert und verschandelt rücksichtslos das nördliche Poppenbüttel und verschärft die Verkehrssituation.
Besonders bemerkenswert ist, wie wenig der Erweiterungstrakt des AEZ frequentiert wird. Wären dort nicht Tchibo, Budni und Penny angesiedelt worden, würden sich außer vereinzelten und verirrten Passanten überhaupt niemand dort hinbegeben. Dort werden also noch viele Geschäfte aufgeben müssen und durch andere ersetzt werden.
Die spannende Frage wird aber sein, ob die nach der Erweiterung erzielte Gesamtgröße des AEZ auf Interesse und Akzeptanz stößt. Die meisten Kunden des alten AEZ zeigen sich eher abgeschreckt und sehen keinen Bedarf für die neuen Geschäfte, von C&A und Penny vielleicht abgesehen. Kaschierte Leerstände und häufige Ladenmieterwechsel bestätigen die fehlende Kundenakzeptanz für den Erweiterungstrakt.
Der Betreiber ECE hat mit seiner Europazentrale schräg gegenüber bereits den Stadtteil am Alstertal mit zwei vollkommen überflüssigen, schwarzen Hochhaustürmen massiv verschandelt und wird seine architektonischen Verunstaltungen auf dem ehemaligen Bahngelände nähe S-Bahnhof fortsetzen. Diese Expansion wird übrigens nur deshalb notwendig, weil die ECE große Flächen der eigenen Verwaltungsgebäude an Dritte untervermietet und deshalb inzwischen zuwenig Platz für eigene Mitarbeiter hat.
Dem seit der Erweiterung nur noch größenwahnsinnigen Prestige- und Vorzeigebau Alstertal-Einkaufszentrum der ECE, der infolge hoher Geschäftsfluktuation und einer Verstärkung seines Managements bereits offensichtliche Schwächen zeigt, kann man eigentlich nur wirtschaftlichen Mißerfolg wünschen.
Eine Alstertalerin read more