21.8.12 (ein sehr heißer Tag) Nach 6 Jahren bin ich wieder zur Untersuchung gekommen.
(Anmerkung: ich ging damals zur Urlaubsvertretung hin) 10:30 bestellt, gewartet bis 11:40. Begrüßung freundlich. Frage warum ich wieder komme und was mein Bluthochdruck und
mein Zucker mache. Ich sagte dass es mir neu sei, dass ich Zucker haben soll.
Entsetzen! Nach Abklärung mit der Patientenkarte stellte sich ein so genannter
Eintrag-/Schreibfehler der Sprechstundenhilfe heraus. Ich erzählte, dass mein Orthopäde und Rheumatologe gestorben
sei, bei meinem damaligen Wohnort die Ärztin nicht mehr praktiziert und bei
meinem jetzigen Wohnort der Arzt die Praxis übergeben hat. Mit großer Höflich- und Betriebsamkeit suchte Frau Dr.
Kollegen in meiner nahen Wohngegend per Internet heraus. Besonders eine junge
Kollegin empfahl sie, da sie Ihre Praxis auch bald schließe und ihre Praxis
durch die Eingangsstufen für Behinderungen nichts sei (Patienten mit Stöcken
wären deswegen schon ferngeblieben). Ich fragte 3mal nach: wann sie schließe?!
Bekam aber keine Antwort. Ich bekam die Adresse der Kollegin mit Telefonnummer. Im Laufe der Suche bat ich mehrmals um ein Rezept für
dringend benötigte Medikamente und ein Rezept für Krankengymnastik. Ich solle
zu der Kollegin gehen, ich bekäme auch die 10,00 Euro Praxisgebühr zurück. Eine
Überweisung kann sie nicht geben, da sie auch eine Allgemeinärztin sei. Meine
Argumentation von der Wegstrecke her hätte ich zu der Kollegin auch ein Taxi
(ich gehe im Moment auf 2 Unterarmstützen) nehmen müssen; also ist es gleich ob
ich die 10, Euro noch einmal bezahlen müsste. Frau Dr. maß dann endlich meinen
Blutdruck (Ergebnis 190/110). Kommentar: er sei viel zu hoch, viel zu hoch. Was
zum Ergebnis führte, dass ich eine Packung Tabletten aus dem
Medikamentenschrank bekam und aufgefordert wurde draußen am Wasserspender
gleich 2 Tabletten zu nehmen. Ich hatte noch ein Anliegen meine Mutter betreffend. Ich
sagte, dass ich von einer Freundin (ich nannte den Namen), die ihre Patientin
ist, gehört habe, dass sie gut mit alten Menschen umgehen könne. Meine Mutter
habe gesundheitliche Schwierigkeiten und es sei gut, wenn sie untersucht werden
würde und vielleicht die Pflegebedürftigkeit und um eventuell eine beginnende Demenz festzustellen. Antwort: sie nimmt keine Neupatienten an.
- Bei der Sprechstundenhilfe (sie war sehr freundlich) erkämpfte
ich mir dann die angeblich mir schon ausgehändigten Rezepte. Im Nachhinein kann ich noch nicht einmal sagen ob ich
verabschiedet wurde, da zwischen Tür und Angel schon die nächste Patientin da
war. read more