Nie wieder!!! Hier werde ich nie wieder einen Präventionskurs machen. 1. Problem: Der 1. Termin (16.1.) fiel aus schön, das kann mal
vorkommen und schließlich gab es einen Gutschein für das unnötige Kommen. Beim 2. Termin wurde mitgeteilt, dass der 3. Termin (30.1.)
auch ausfallen würde. Am darauf folgenden Wochenende erhielt ich eine Mail,
dass der 5. Termin (13.2.) ebenfalls ausfallen würde. Das fand ich völlig
unsportlich, denn ich konnte an dem Kurs nicht mehr teilnehmen, da ich nach dem
ursprünglich vorgesehenen 8. und letzten Termin verreiste und die Krankenkasse
die Kursgebühr nicht erstatten würde, da ich an den 3 hinten angehängten
Terminen zwangsläufig gefehlt hätte. 2. Problem: Kulanterweise bot ich Holmes Place an, meine Teilnahme auf
einen anderen Kurs (mit gleicher Kursgebühr und Einstieg jederzeit möglich)
umzubuchen. Das war ein Fehler von mir: Die zuständige Dame war kurz krank
gewesen und weilte anschließend auf Geschäftsreise in Portugal und die
Clubmanagerin wurde mir am Telefon mit zur Zeit krank vorgestellt. Das alles
verstand ich als Aufforderung, ein Einschreiben mit Rückschein zu senden und
darin mit Fristsetzung die Kursgebühr zurück zu fordern. Damit waren dann zwar alle
Protagonisten wieder gesund und auch von der Geschäftsreise zurück und jetzt
war auch möglich, was ich ursprünglich wollte (die Umbuchung) allerdings nicht grundsätzlich und in meinem Fall nur ausnahmsweise. 3. Problem: Nach Abschluss des Kurses bekam ich die
Teilnahme-Bescheinigung zugesandt, jedoch keine Quittung. Nun ging der Stress
wieder los: 5 Telefongespräche und 2 Emails. Mit einer letztmaligen
Erinnerung fühlte sich die zuständige Dame wohl etwas auf den Schlips
getreten und belehrte mich, dass ich auch nicht 8 Wochen nach einem Einkauf im
Laden eine Quittung verlangen könne und dass ich bereits bei der Barzahlung an
der Rezeption auf einer Quittung hätte bestehen müssen (obwohl zahlreiche
Präventionskurse angeboten werden, war das den Mitarbeitern offenbar nicht
bekannt gewesen). Letzteres hatte ich in der Tat nicht getan (sondern zunächst
einen Zettel mit 8 Kästchen zum Gegenzeichnen der Kursleiterin als
provisorische Quittung akzeptiert), weil ich bei einem früheren
Präventionskurs bei Holmes Place in Hamburg-Mundsburg die richtige Quittung
erst zusammen mit der Teilnahme-Bescheinigung zugesandt bekommen hatte.
Gleichwohl war sie inzwischen bereit, mir kulanterweise die Quittung
zuzusenden, die dann auch eintraf. Diese reichte ich dann meiner Krankenkasse nach, obwohl ich von
dort die Kursgebühr bereits überwiesen bekommen hatte: Ich hatte
zwischenzeitlich die Sachbearbeiterin in der Zentrale davon überzeugen können,
dass Rechtsanwälte bei einem Streitwert von 99 Euro nur sehr ungern tätig
werden, so dass sie in diesem ungewöhnlichen Fall zu einer Ausnahme bereit war. Nach all dem denke ich, dass es angenehmere Dinge im Leben
gibt, als hier einen Präventionskurs zu machen. Ich werde künftig
voraussichtlich diese Zeit (für das Telefonieren, das Schreiben und für den Kurs) nutzen, um im Park zu
joggen und um Rad zu fahren (auch im Winter). Das spart mir viel Ärger und
meiner freundlichen und spendierwilligen Krankenkasse Geld: Die BKK24
(Ersatzkasse) zahlt nicht nur die volle Kursgebühr, sondern darüber hinaus noch
17 Euro an den Teilnehmer. Viele Grüße
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