Sehr geehrte Frau Dr. Höll,
ich begrüsse es sehr, das Sie sich dem Votum der Leipziger Wähler stellen wollen. Allerdings sind
Ihre Chancen gegen den Amtsinhaber nicht gerade sehr günstig. Mit der Kr5aft seines Amtes führt er bereits seit vielen Wochen Wahlkampf. Er ist täglich in irgeneiner der Tages- und Wochenzeitungen
abgebildet. Er besucht die Alten- und Seniorenheime, weiht irgendeine Einrichtung ein, besucht die
Sportvereine und stellt sich den Fragen der Presse.
Diese Möglichkeiten haben Sie leider nicht.
Aus diesem Grund sollte gegen den Amtsinhaber ein aggressiver Wahlkampf geführt werden.
1. " Wer Jung wählt, der wählt den Stillstand"
Es bleibt alles so wie bisher. Keinerlei Verantwortung über die herrenloser Häuser, die praktisch
einer Enteignung der Alteigentümer, bzw. deren Erben zur Folge hat. Es wird hier alles unter den
Tisch gekehrt.
2. Die Skandale der stadtgeleiteten Unternehmen wie Stadtwerke Leipzig unter dem damaligen
Geschäftsführer Wille, der Skandal der Ko mmunalen Wasserwerke, das seltsame Gebahren eines
Herrn Hans von der LVB und die vollkommen undurchsichtige Rolle der Stadtholding.
Die Manager aller stadtgeleiteten Unternehmen müssen Ihre Bezüge und Boni offenlegen.
Das trifft auch für ihre Pensionsbezüge zu, denn auch hier herrscht Selbstbedienung vor,so wie im
. Fall Hans.
Vorschlag: Die Manager, geben 25 % Ihrer Bezüge in einen Fonds für Sozialschwache und zur
Förerung der Straßenkinder.
3.Die Auflösung des Betriebes für Beschäftigung und die Führung in die Insolvenz.
Wer kommt für den finanziellen Schaden auf? Keiner wurde zur Verantwortung gezogen.
Die Grundmittel wurden durch den Insolvenzverwalter regelrecht verschleudert.
4. " Mit frischem Wind in das Leipziger Rathaus" Für Ehrlichkeit, Transparenz ,Offenheit und
Entscheidungsfreude.
5. Über 70.000 Einwohner bekommen Hartz IV bzw. Sozialleistungen vom Sozialamt. Viele Beschäftigte
, vor allen Frauen befinden sich in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Somit ist die Alters-
armut vorprogrammiert. Das wir Leipzig in einigen Jahr vor unlösbaren Probleme stellen.
Eine neue zukunftsweisende Kommunalpoltik muß her. Das betrifft die Wirtschafts- und die
Sozialpolitik.
6. Förderung des Mittelstandes, Senkung der Energiepreise, Gas- und Wasser- bzw. Abwasserpreise.
Leipzig hat hier zum Teil wesentlich höhere Preise als die Städte Düsseldorf und München.
Nicht verwalten, sondern eine progressive Mittelstandspolitik, Wirtschaftsförderung durch
Wissenschaftsförderung. Senkung der Grundsteuer für die Unternehmen und den Häuselbesitzer.
Wer die Energie verteuert, der verteuert das tägliche Leben. Das betrifft besonders die Geringver-
diener und die Rentner.
7. Eingliederung der Bürger mit Migrationhintergruind und Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.
Hier ist ein großer Nachholebedarf. Der Migrationsbeauftragte der Stadt Leipzig dient gewissermaßen als Alibifunktion. Er hat meiner Meinung keinerlei Vollmachten und Entscheidungsmöglichkeiten.
Das Thema Drogen, Strafttaten und Sicherheit wird durch den Vertreter der CDU besetzt.
Also ran , wir kehren den Klüngel und den Mief aus Leipzig.
Mit meinen Vorschlägen wollte ich Ihnen aus alter Verbundenheit nur einige Hinweise geben.
Mit freundlichen Grüssen
Wolfjörg Hünicke read more