Reservierte vorgestern einen Tisch im Gasthaus am Isartor für acht Personen und kreuzte mit meinen Gästen gestern auch pünktlich auf. In der Mitte des Lokals war ein Tisch für acht Personen reserviert worden, doch nicht auf meinen Namen sondern auf Firme (Firma?). Darauf machte ich den Wirt aufmerksam, der daraufhin bei seinen Reservierungen nachschaute. Hob i net, brummte er, müssens sich woanders dazu hockn. Ich erklärte ihm, ich hätte dem Kollegen am Vortag meinen ganz anders lautenden Namen buchstabiert und dieser hätte gemeint, es gehe in Ordnung. Darauf der Wirt, ohnen auch nur den Versuch einer Entschuldigung oder diplomatischen Vermittlung : Do bin i net dagwesn. Hockns sich halt woanders hin. Meine Gäste und ich verteilten uns nolens volens auf zwei verschiedene Tische im ziemlich vollen Lokal, und als nach zwanzig Minuten der auf Firme reservierte Tisch immer noch frei war, setzten wir uns zusammen und ich sagte dem Wirt, dies sei ja wohl doch der Tisch meiner Reservierung gewesen. Für diese vorlaute Bemerkung und das eigenmächitge Handeln wurden wir von ihm durch Nichtbeachtung bestraft Andere, die nach uns gekommen waren, erhielten schon ihr Essen, als wir noch nicht bestellt hatten! Ich fragte ihn, wann wir denn bestellen könnten, da zeigte er auf einen meiner Gäste eine ältere Dame und brummte: Die hot doch die Speisekartn noch net zugschlagn Speisen und Getränke waren in Ordnung und gegenüber meinen Gästen versuchte den äußeren Schein zu bewahren. Doch ich hab mich seit zwanzig Jahren in einem Münchner Gasthaus nicht so sehr geärgert wie gestern bei diesem dumm-dreisten Wirt! read more